Online-Scheidung - Fragen und Antworten

Darf ein auswärtiger Rechtsanwalt für mich einen Scheidungsantrag stellen?

Ja, auch als auswärtiger Rechtsanwalt darf ich bei dem für Sie zuständigen Familiengericht einen Antrag auf Scheidung stellen.

Meine Zulassung erlaubt die Vertretung von Mandanten an allen Amtsgerichten, Landgerichten und Oberlandesgerichten in Deutschland.

Wie erreiche ich Rechtsanwalt Wolfgang Behlau bei Problemen?

Sie erreichen mich telefonisch, per Fax und per eMail während der üblichen Bürozeiten.

 

Falls ich in einer Besprechung bin oder einen Termin wahrnehme, können Sie in meinem Büro eine Nachricht hinterlassen, ich rufe Sie dann zurück. In dringenden Fällen werden Sie zu einem anderen Rechtsanwalt in meiner Kanzlei durchgestellt.

 

Der einfachste Weg ist es, mir eine Email zu senden. Dann werde ich mich in der Regel spätestens am nächsten Arbeitstag bei Ihnen melden.

Warum ist die Online-Scheidung oft günstiger?

Die Kosten für eine Scheidung richten sich im wesentlichen nach dem Streitwert. Nur wenige Rechtsanwälte schöpfen dabei alle Möglichkeiten zu Gunsten des Mandanten aus. So kann ein Antrag auf Reduzierung des Streitwertes gestellt werden oder beispielsweise ein Freibetrag für die Kinder abgezogen werden.

 

Auch die Kosten für einen zweiten Rechtsanwalt sind bei einer Online-Scheidung oft entbehrlich. Der Ehepartner erhält einen freundlichen informatorischen Brief, in dem angeregt wird, dass nur ein Rechtsanwalt in Anspruch genommen wird. Die dann noch anfallenden Kosten und Gebühren können an Ende geteilt werden.

Welche Kosten entstehen für die Scheidung?

Die Kosten für ein Scheidungsverfahren sind nicht immer gleich, sondern richten sind nach der individuellen finanziellen Situation.

 

Haben die Eheleute nicht genügend Geld, um die Gerichtskosten und die Rechtsanwaltsgebühren zu bezahlen (zum Beispiel wegen hoher Schulden oder geringem Einkommen), kann Prozesskostenhilfe beantragt werden. Dann entstehen den Eheleuten für das Scheidungsverfahren überhaupt keine Kosten.

 

Beispiel:

Ein Ehepaar lässt sich nach acht Jahren Ehe scheiden. Der Ehemann hat ein Nettoeinkommen von 2.300,00 €, die Ehefrau hat kein Einkommen. Sie kümmert sich um die beiden Kinder im Alter von sechs und vier Jahren. Ein Ehevertrag existiert nicht.

Der Streitwert beträgt mit Versorgungsausgleich 7.900,00 €. Folgt das Gericht den Anträgen auf Reduzierung wegen einvernehmlicher Scheidung bei Berücksichtigung der Freibeträge für die Kinder, entstehen aus einem Sreitwert von 5.800,00 € folgende Gebühren:

Anwaltsgebühren 1.029,35 € und Gerichtskosten 272,00 €. Das Online-Scheidungsverfahren kostet danach insgesamt 1.301,35 €.

 

Aber:

Da die Ehefrau nicht arbeitet und der Ehemann Unterhalt zahlen muss, wird das Gericht bei entsprechendem Antrag Prozesskostenhilfe bewilligen. Diese Möglichkeit wird in jedem Fall von mir zunächst geprüft.

 

Tatsächlich entstehen in dem Beispielsfall für die Ehescheidung dann dem Antragsteller überhaupt keine Kosten.

Wann erhalte ich die Rechnung der Rechtsanwaltsgebühren?

Wir bearbeiten Ihre Angelegenheiten schnell und sorgfältig. Sie erhalten in der Regel von uns den Entwurf des Scheidungsantrags, die Vollmacht und eine Vorschussrechnung als Anzahlung für die Scheidungskosten sowie für die anfallenden Gerichtskosten per Email.

 

Sobald dann der Geldeingang auf dem Kanzleikonto verbucht werden kann, wird der Scheidungsantrag unverzüglich an das Familiengericht verschickt.

 

 

Wenn das Gericht Ihnen Verfahrenskostenhilfe (früher: Prozesskostenhilfe) bewilligt, erhalten Sie von uns überhaupt keine Rechnung. Dann ist von Ihnen lediglich vorher ein Formular auszufüllen und mit ein paar Belegen an uns zu übersenden.

Sie möchten die Möglichkeit der schnellen und günstigen Onlinescheidung in Anspruch nehmen?

 

Dann schicken Sie mir gerne unverbindlich eine Email und ich melde mich bei Ihnen. 

(Anwaltsgebühren entstehen dadurch noch nicht.)

 

Kontakt: >>hier

 

Weitere Informationen zu meiner Art der Online-Scheidung finden Sie  >>hier.